Donnerstag, 17. Juni 2010

No. 20 - "Festung Hohen Salzburg"

Frisch gestärkt haben wir dann die Fahrt mit der Festungsbahn hinauf unternommen.

Praktischerweise waren die Tickets gültig für die Berg- und Talfahrt mit der Bahn, fungierten aber auch als Eintrittskarte zu der kleinen Führung durch die Festung. Wir wurden bis zu der hohen Aussichtsplattform geführt. Von hier aus hatte man rundum freie Sicht, über die gesamte Stadt, bis hin zu den Bergen. Schoky hat fleißig fotografiert, während wir alle der Audioführung lauschten.
Der ganze Rundgang hat auch nur 30 Minuten gedauert und ist für groß und klein geeignet. War super interessant.

Als wir nach der Führung wieder ans Tageslicht kamen, stolperten wir geradewegs über den süßen, kleinen Kräutergarten. Hier machten wir eine längere Pause und loggten ganz gemütlich.













Den Rest der inneren Burg haben wir uns nach dem heben des Caches auch noch angesehen. Besonders interessant fand ich die Mini-Ausstellung der Folterinstrumente. Da waren "Spielzeuge" dabei, bei denen sich mir wirklich die Nackenhaare aufgestellt haben.

Nach der Talfahrt haben wir uns dann auch wieder auf Richtung Mirabell gemacht. Unterwegs noch ein Besuch in Mozarts Wohnhaus. Davon war ich etwas enttäuscht, da ja nur wenige Räume erhalten sind und man nicht mal fotografieren durfte.
Der schöne Ausflugstag in Salzburg neigte sich dem Ende zu. Auf der Rückfahrt im Bus haben wir uns beide vom vielen Laufen erholt. Keiner von uns hat den Besuch in Salzburg bereut. Das ist wirklich eine sehr schöne Stadt.

GCZAD1 - "Festung Hohen Salzburg" - Salzburg - A

No. 19 - "DER SALZBURGER DOM"

Als wir auf dem großen Platz ankamen, dachte ich zuerst es würde wieder anfangen zu regnen. Aber die Tropfen die ich auf den Oberarmen spürte, kamen von dem riesigen Brunnen mit Wasserfontänen spritzenden Pferdeköpfen herübergeweht.

Ein kurzer Blick aufs GPS und wir wussten, wir müssen einmal um den Dom laufen, weil der Cache ganz klar auf der anderen Seite des riesigen Bauwerks lag.

Diesmal war ich sogar schneller und habe das magnetische Filmdöschen zuerst gesichtet. Schoky war aber auch Abgelenkt, es gab hier viel zu sehen: Pferdekutschen, Statuen, den Festungsberg, ein Straßenschachbrett und noch Anderes.

Kaum hatte ich mich zu loggen auf die nahe Bank gesetzt, wurden wir von zwei Holländern angesprochen, mit der Frage, ob wir den Cache gefunden hätten :-)
Ja, ja, überall lauern die Cache-Kollegen...

Wir überließen Ihnen das Anbringen des Caches an seinem Platz und machten uns auf Richtung Festungsbahn. Bevor wir hochfuhren entschieden wir uns aber noch kurzfristig dafür einen Happen zu essen und ließen uns Schnitzel nach Wiener Art und Kaiserschmarrn auftischen. Hmmmm, war das lecker!


GC20YGR - "DER SALZBURGER DOM" - Salzburg - A

No. 18 - "424,250 (Most found Cache in Salzburg!!!)"

Nach dem Besuch in Mozarts Geburtshaus, sind wir weiter Richtung Festungsberg gewandert. Unterwegs zum Dom ließ sich dieser Cache dann schnell noch "einsacken".

Die Wettersäule am alten Markt war super interessant. Auf den drei Seiten der Säule konnte man verschiedene Dinge Erfahren: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck
Die Auswertungen der letzten Woche sind dort auch befestigt gewesen. Dazu die Aufmachung in Gold und Bronze(?)... Spitze!

GC1BAWC - "424,250 (Most found Cache in Salzburg!!!)" - Salzburg - A

No. 17 - "MIRABELLGARTEN"

Dank der Kurkarte mussten wir die Busfahrt erst ab der österreichischen Grenze bezahlen. Auch ab hier hat die Fahrt hin und zurück pro Person nur 3,00 EUR gekostet. Ein richtiges Schnäppchen, so günstig hätten wir in der Stadt noch nicht mal parken können.

SALZBURG ist Klasse!

Im Mirabellgarten angekommen, haben wir erstmal Fotosession gemacht.


Der Cache war super einfach zu finden. Es wundert mich sehr, dass nicht einer der vielen Muggel-Gärtner, den Cache bereits zerstört hat...

GC20YGX - "MIRABELLGARTEN" - Salzburg - A

Mittwoch, 16. Juni 2010

No. 16 - "Lake Obersee (Königssee)"

Angekommen an der Anlegestelle Saletalm am Königssee, haben wir auch schon Kuhglocken aus der Ferne läuten gehört. Den kleinen Umweg zur Saletalm haben wir nicht genommen, wir hatten ja ein anderes Ziel, den Obersee.

Nach einer halben Stunde waren wir auch angekommen, nach vielen kleineren Fotostopps. Unterwegs mussten wir immer wieder Kuhfladen ausweichen, aber das war ich ja auch schon teilweise aus dem Westerwald gewöhnt...

An dem kleinen Bootshaus auf der Nordseite des Sees hing ein Schilde, das die Wanderung zur Fischunkelalm mit einer halben Stunde angab. Da dachten wir, kein Problem, machen wir. Wir haben für die ca. 2 km über eine Stunde gebraucht.

Auf halben Weg hatte ein leichter Nieselregen eingesetzt. Solange wir unter Bäumen gingen war das auch kein Problem für uns. Dann kamen wir an einer steinernen Treppe an, die es zu überwinden galt. Rechts und links war ein Eisenkabel zum Festhalten angebracht, damit man sich bei diesem Abenteuer nicht den Hals brach. Die Stufen waren sehr hoch und durchzogen von kantigem Fels und Steinen. Durch den Regen hatten sich überall kleine Pfützen gebildet, denen ich allen ausweichen musste. Meine Schuhe waren nicht wasserdicht. Ich bereute, dass ich mir vor unserer Reise nicht noch Wanderschuhe gekauft habe.
Trotzdem war unsere Stimmung sehr gut, den der Anblick des spiegelglatten Sees zu unseren Füßen, versüßte uns den anstrengenden Aufstieg.


Das Seewasser war so klar, dass man noch meterweit die toten Stämme und Äste im Wasser erkennen konnte. Das blasse blaugrün sah geheimnisvoll aus und hätte gut als Filmkulisse für ein Fantasyepos wie "Der Herr der Ringe" herhalten können.


Am Ziel angekommen ruhten wir uns erst mal eine Weile aus. Die Fischunkelalm war perfekt für eine Pause. Vor der Hütte waren zwei massive, lange Holztische mit Bänken aufgestellt. Wir kauften je ein Glas frische Milch und Buttermilch und setzten uns gemütlich auf die Bank mit Blick auf den Obersee. Hier waren wir geschützt vor dem Nieselregen.

Dann hätte ich kotzen können. Warum hat mir niemand vorher gesagt, wie ekelig frische Buttermilch schmeckt? Uuahh. Pfui. Der Geschmack der alten, sauren Milch, liegt mir heute noch in der Nase. Das werde ich wohl so schnell nicht mehr vergessen.

Der Nachmittag war schon fortgeschritten, deswegen haben wir den Aufstieg zum Wasserfall nicht mehr geschafft. Schoky war traurig, weil wir Deutschlands höchsten Wasserfall nicht mehr gesehen haben. Auch aus der Ferne konnte man nichts erkennen, die Nebelwand hat keinen Blick auf die Berge gestattet.










Auf dem Rückweg hatten wir mit leichten Ermüdungserscheinungen zu kämpfen: ich hab gedacht, jeder Schritt bringt mich um. Als wir endlich die Bootsanlegestelle in Salet erreichten, haben wir ganz knapp das Boot verpasst. Wir mussten aber nur ca. 15 Minuten warten und schon waren wir wieder auf dem Rückweg über den Königssee.

Wir waren müde und die Klamotten klebten uns feucht am Körper, dennoch hatten wir einen tollen Tag am Königs- und Obersee. Trotz Regen und Nebel war es ein gelungener Ausflug. Sehr empfehlenswert...

GC206CV - "Lake Obersee (Königssee)" - Fischunkelalm - D

No. 15 - "Königssee"

Gibt es den Watzmann wirklich oder handelt es sich hier lediglich um eine weit verbreitete Legende? Bestätigen konnten wir es nicht, denn wir haben während unseres gesamten Urlaubs nicht eine Bergspitze sehen können. Der Nebel hatte sich die ganz Zeit an den Berghängen festgesogen und bewegte sich nur kriechend über die Klippen und Felsen.

Als wir an dem Touristenparklatz in Schönau angekommen waren, hatte wenigstens der leichte Regen aufgehört. Erst dachten wir es klart noch weiter auf, aber wir waren beide damit zufrieden trocken zu bleiben.

Auf der Straße zum See reihte sich ein Souvenirladen an den nächsten. Es wurden Gläser und Hüte verkauft, Wanderschuhe und -stöcke, Postkarten und Stifte, Briefbeschwerer und Glasuntersetzer, aber auch viel Krimskrams, der eher danach aussah, also ob er direkt aus China geliefert wurde.
Einige Geschäfte hatten sich spezialisiert. So gab es einen Kerzenladen, einen Kissen- und Kurzwarenladen, sowie einige Geschäfte, die alle Arten von Edelsteinen und/oder Schmuck verkauften.
Auf dem Rückweg haben wir dann das ein oder andere Mitbringsel für zuhause gekauft. Uns selbst haben wir ein Schnapsgläschen als Andenken geschenkt, was langsam zu einer Tradition auf unseren Reisen wird.


Der erste Blick auf den Königssee war atemberaubend. Man fühlte sich wie in einer anderen Welt. Die großen hölzernen Bootshäuser am Ufer ragten über das grüne Wasser, wie riesenhafte Bäume es in Ufernähe tun.

Wir mussten nicht lange warten und konnten im ersten Boot mitfahren, dass seit unserer Ankunft angelegt hatte. Während der Fahrt hat der Bootsmann wissenswertes über den See und seine Geschichte berichtet. Durch viele, meist schlüpfrige Witze, wurde die Fahrt sehr angenehm und unterhaltsam. Er führte uns das Echo der Berge vor und spielte mit seiner Trompete auf.


Von St. Bartholomä aus haben wir dann einen schönen kleinen Spaziergang, am Wasser entlang und kurz durch den Wald, unternommen. Noch eine Besichtigung des örtlichen Naturkundemuseums und dann mit einem anderen Boot weiter nach Salet.

GC28V46 - "Königssee" - Schönau am Königssee - D

No. 14 - "Schönauer Achencache der x-te"

Der Tag hatte schon verregnet angefangen und dann hat uns noch der Kioskbesitzer böse angefunkelt. Als er mal kurz außer Sicht war, hat schoky auch schon beherzt den Cache gehoben. War kein Problem für ihn, im Nieselregen scheinbar einfach so mitten auf der Straße rum zu stehen.

Den Hinweis, dass "rein optisch etwas an der „falschen“ Seite" sei, haben wir auch im Nachhinein nicht verstanden. Was sollte hier falschrum sein?

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GC27XWJ - "Schönauer Achencache der x-te" - Engedey - D